Wordpress als Blog-Plattform im Unternehmen

URL dieses Beitrags: http://blog.stefan-macke.com/2007/04/21/wordpress-als-blog-plattform-im-unternehmen/

Der Einsatz von Webtechnologien wie Wikis oder Blogs in Unternehmen setzt sich zur Zeit immer mehr durch (siehe z.B. im CIO Weblog, bei bueltge oder bei basicthinking).
Und da wir in unserem Unternehmen bereits ein umfangreiches Intranet und auch ein Wiki pflegen, war der nächste Schritt für mich die Umsetzung einer Blog-Plattform. Daher habe ich bereits vor einiger Zeit eine Software zur Umsetzung einer Blog-Plattform gesucht. Mittlerweile ist diese Blog-Plattform umgesetzt und läuft seit einigen Monaten produktiv. Und zwar unter Wordpress.

Was ich dabei für Plugins verwendet habe und was ich sonst so tun musste, beschreibe ich in diesem Artikel.

Einleitung

Zunächst einmal möchte ich meine Anforderungen an die zu erstellende Plattform vorstellen:

  • Mehrbenutzerfähigkeit
    • Mehrere Benutzer mit unterschiedlichen Rollen (Admin, Editor etc.)
    • (RSS-)Feeds je Autor
  • Einfach zu benutzen
    • WYSIWYG-Editor
    • Keine Anmeldung durch die Benutzer erforderlich (bzw. automatische Anmeldung)
    • Aufgeräumte, auf das Wesentliche reduzierte Editor-Oberfläche
  • Einfach zu erweitern/anzupassen
    • Gute Dokumentation
    • Viele Plugins verfügbar
    • An das Corporate Design anpassbar
  • Stabilität
    • Ausgereifte Software
    • Auch unter Last fehlerfrei lauffähig

Alle Blog-Systeme, die ich mir angeschaut habe (u.a. LifeType nach einem Tipp aus dem webdesignblog, Drupal und Wordpress MU) erfüllten diese Anforderungen teilweise nicht. Am Häufigsten scheiterte es jedoch an der automatischen Anmeldung der Benutzer. Um die Einstiegshürden möglichst niedrig zu legen, wollte ich nämlich ein automatisches Login via IP-Adresse implementieren, wie ich es auch für unsere anderen Intranet-Systeme (TYPO3, MyBB) umgesetzt habe. Doch dazu später mehr…

Die logische Konsequenz aus der Anforderung “Mehrbenutzerfähigkeit” wäre gewesen, Wordpress MU einzusetzen, das extra zu diesem Zweck entwickelt wurde. Live-Tests zeigten jedoch (zumindest damals) derbe Schnitzer beim Design der Anwendung. So wurden z.B. für jeden Benutzer eigene Tabellen in der Datenbank angelegt. Ein absolutes Ausschlusskriterium für mich. Letztlich landete ich bei LifeType, dass eigentlich alles bot, was ich brauchte. Sehr nett fand ich z.B. die Möglichkeit, je Benutzer unterschiedliche Layouts zu verwenden. Nur ein zentraler Punkt klappte nicht: das IP-Auto-Login. Ich versuchte zwar selbst ein entsprechendes Plugin zu schreiben, aber leider gab es augerechnet für die Benutzeranmeldung keinen passenden Ansatzpunkt (vielleicht hat sich das inzwischen geändert!?).

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe das Ganze nun mit Wordpress umgesetzt :)

Mehrbenutzerfähigkeit

Wordpress bietet von Haus aus bereits eine sehr gute Unterstützung für mehrere Benutzer und verschiedene Benutzerrollen. Hier musste ich also letztlich nichts ändern oder hinzufügen. Lediglich im Frontend wollte ich separate Seiten bzw. Feeds für jeden Benutzer anbieten, wie man es auch von”großen” Plattformen kennt, damit die Leser nicht ständig die Beiträge aller Autoren angezeigt bekommen, sondern gezielt auswählen können.

Diese Funktion bietet Wordpress von Haus aus. An die URL des Blogs kann man einfach /author/name-des-autors anhängen und man bekommt eine Liste mit den Artikeln des Autors (hier z.B. der Link für mein Blog, obwohl es hier natürlich nur einen Benutzer gibt: http://blog.stefan-macke.de/author/stefan).

Eine recht einfache Lösung zum Erstellen einer Liste aller Autoren bietet die Wordpress-Funktion wp_list_authors(), die sogar lediglich die aktiven Autoren (also die mit veröffentlichten Beiträgen) auflistet. Diese Funktion habe ich dann in ein Seiten-Template eingebunden und dieses als Grundlage für eine statische Seite verwendet und schon hatte ich die Möglichkeit, alle Beiträge eines Autors gezielt anzeigen zu lassen und auch als Feed abonnieren zu können. Dieses Template sieht (gekürzt um Kopf und Fuß etc.) so aus:

  1. <?php
  2. if(get_query_var(‘author_name’))
  3. {
  4.     $curauth = get_userdatabylogin(get_query_var(‘author_name’));
  5.     echo ‘<h1>Alle Beiträge von ‘ . $curauth->display_name . ‘ <a href="feed" title="RSS-Feed"><img src="/wp-content/themes/default/images/feed-icon.png" alt="RSS-Feed" /></a></h1>’;
  6.     if (have_posts())
  7.     {
  8.         while (have_posts())
  9.         {
  10.             the_post();
  11.             echo ‘<h2><a href="’;
  12.             the_permalink();
  13.             echo ‘">’;
  14.             the_title();
  15.             echo ‘</a></h2>’;
  16.             echo ‘<small>’;
  17.             the_time(‘d. F Y, H:i’);
  18.             echo ‘ Uhr</small>’;       
  19.             the_content(‘Den kompletten Beitrag lesen &raquo;’);
  20.             echo ‘<p class="postmetadata">’;
  21.             comments_popup_link(‘Keine Kommentare &raquo;’, ‘1 Kommentar &raquo;’, ‘% Kommentare &raquo;’);
  22.             echo ‘</p>’;
  23.         }
  24.     }
  25.     else
  26.     {
  27.         echo ‘ <p>Bisher keine Beiträge von diesem Autor.</p>’;
  28.     }
  29. }
  30. else
  31. {
  32. ?>
  33.     <h1>Liste aller aktiven Autoren</h1>
  34.     <ul>
  35.     <?php wp_list_authors(’show_fullname=true&feed=Feed&feed_image=/wp-content/themes/default/images/feed-icon.png’); ?>
  36.     </ul>
  37. <?php
  38. }
  39. ?>

Das erzeugt dann eine Seite wie in folgendem Screenshot zu sehen, bzw. listet halt die Beiträge des gegebenen Autors auf (hier muss natürlich jeder selbst wissen, wie er diese darstellen will). Durch das simple hinzufügen von /feed/ zur URL einer solchen Autoren-Seite, kann man auch direkt den zugehörigen Feed verlinken (z.B. http://blog-url/authors/macke/feed/).

listeaktiverautoren.jpg

IP-Auto-Login

Um die Benutzer anhand ihrer IP-Adresse anzumelden, ist es zunächst einmal erforderlich, diese in die Wordpress-Datenbank zu schreiben. Wie gut, dass es hierfür bereits eine geeignete Tabelle gibt: wp_usermeta. Ich mache das Ganze während der Windows-Anmeldung im Startskript des Benutzers und trage einfach die aktuelle IP-Adresse zur User-ID des Benutzers mit ipaddress für das Feld meta_key ein. Das Ganze wird mittels eines eigens entwickelten Webservices erledigt.

Um den Benutzer nun automatisch anzumelden, sobald er die Seite besucht, ist das entsprechende Plugin erforderlich. Dieses gibt es inkl. (englischer) Beschreibung hier: Wordpress-Login via IP-address.

Noch kurz ein Satz zum Login via IP: Über die Sicherheit des Ganzen lässt sich sicherlich streiten. Für kritische Informationen sollte man dieses Verfahren nicht einsetzen. Allerdings lag mein Schwerpunkt wie gesagt auf der weitestgehenden Vereinfachung für die Benutzer und es werden auch keine sensiblen Daten veröffentlicht.

Eingesetzte Plugins

Ich habe lediglich die folgenden Plugins eingesetzt. Wahrscheinlich gibt es aber noch eine Reihe weiterer Funktionen, die für Unternehmens-Blogs eingesetzt werden können. Für Anregungen habe ich immer ein offenes Ohr ;)

Anpassung des Editor-Bereichs

Wie gesagt: Der Benutzer soll einen aufgeräumten, übersichtlichen Editor-Bereich vorfinden. Daher habe ich zunächst die RSS-Feeds aus dem “Tellerrand” entfernt und des Weiteren nur die Links zum Schreiben und Verwalten der eigenen Beiträge übriggelassen. Wordpress bietet ja von Haus aus WYSIWYG, sodass ich mich weiter um nichts kümmern musste…

Anpassung des Themes

Das Theme habe ich natürlich an die Corporate Identity angepasst, was aber nicht weiter schwer sein dürfte. Es gibt im Netz genug Tutorials, wie man seine eigene Wordpress-Oberfläche erstellt, sodass ich darauf hier nicht näher eingehen werde.

Finden von Informationen

Die Blog-Plattform dient bei uns vorerst nur der zeitnahen Information der Mitarbeiter über interessante Themen (vorrangig aus dem EDV-Bereich), aber es werden durchaus auch längere Artikel verfasst, deren Inhalte auch später einmal relevant sein werden. Daher ist die Möglichkeit des Wiederauffindens von Informationen ein wichtiger Punkt. Zwar bietet Wordpress auch eine interne Suche an, aber diese habe ich durch unsere Intranet-Suchmaschine ersetzt (was recht einfach als kleine Änderung im Theme möglich ist). Somit kann ich die Vorteile der eingesetzen Suchmaschinen-Software mnoGoSearch direkt aus der Blog-Oberfläche heraus nutzen.

Auslagerung der Benutzerverwaltung nach TYPO3

Als einen letzten Schritt habe ich die Benutzerverwaltung von Wordpress komplett nach TYPO3 ausgelagert. Hierzu habe ich eine Erweiterung für TYPO3 programmiert, die die dort erstellten/geänderten Benutzer mit Wordpress synchronisiert. Dadurch haben die Administratoren lediglich eine Oberfläche zum Bearbeiten der Benutzer. Dies ist natürlich nur für mein Unternehmen praktikabel, da wir TYPO3 für den Hauptteil des Intranets einsetzen und dies unsere zentrale Plattform ist, auf der alle wichtigen Änderungen gemacht werden. Vielleicht schreibe ich in einem späteren Beitrag noch einmal genau, wie ich die Synchronisation umgesetzt habe…

Fazit

Zum Abschluss kann ich sagen, dass man mit Wordpress durchaus eine Blog-Plattform für ein Unternehmen aufsetzen kann, die sämtliche Anforderungen an eine leicht zu bedienende Oberfläche und gut integrierte und flexible Struktur umsetzt.

Ob die Mitarbeiter die Plattform dann letztlich nutzen, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt… Ich bin jedenfalls bislang sehr gut mit meiner Umsetzung zurechtgekommen und die übrigen Benutzer haben sich bislang auch nicht beschwert :D

Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Gravatar Basic Thinking Blog » Wordpress als Blogsystem im Intranet
    Am 23. April 2007 um 17:14 Uhr

    [...] Bericht von Stefan Macke: Wordpress als Blog-Plattform im Unternehmen warum er sich für Wordpress entschieden hat, welche Plugins er einsetzt und dass er die [...]

  2. Gravatar erik
    Am 23. April 2007 um 17:26 Uhr

    Hallo,

    schöner Artikel. Eine Frage dazu: Wie genau sollen die Mitarbeiter die Plattform nutzen? Was sind die Ziele dieser Einrichtung? Wie sieht mittlerweile die Nutzung aus?

    Das würde mich interessieren.

    Ich selbst schreibe für eine Vorlesung gerade ein Blog: Das Blanplog
    Dabei soll es irgendwie um E-Learning gehen, allerdings habe ich die Abgrenzung von “normalen” Blogs noch nicht ganz sehen können.

    (Hier die restlichen Blogs für die Vorlesung.)

  3. Gravatar Stefan
    Am 23. April 2007 um 17:51 Uhr

    Erstmal Danke für die positive Rückmeldung! :)

    Also gedacht ist die Plattform zum Gedankenaustausch und vor allem zur Information der Mitarbeiter über aktuelle Themen. Das können EDV-lastige Informationen sein, wie z.B. die aktuellsten Trojanermails etc., aber auch Informationen aus dem Versicherungsbereich (dank der Gesundheitsreform gibt’s da ja auch ständig was Neues). Weiterhin können interne Bekanntmachungen z.B. zu Schulungsangeboten oder sonstigen Veranstaltungen eingestellt werden, und auch Erfahrungsberichte aus bestimmten Aufgabenbereichen oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen zählen zu den veröffentlichten Artikeln.

    Ich wollte den Mitarbeitern letztlich eine einfache (!) Möglichkeit geben, Informationen zu veröffentlichen, ohne ständig Massenmails verschicken zu müssen, die mit der Zeit nerven und eh ignoriert werden. Durch die Blog-Plattform kann sich jeder Mitarbeiter nun die Informationen holen (bestenfalls natürlich per RSS), die er auch haben möchte.

    Die Nutzung läuft aber (wie zu erwarten war) eher schleppend an. Zur Zeit veröffentlichen hauptsächlich EDV-Mitarbeiter Beiträge, aber langsam gesellt sich auch der ein oder andere “normale” Mitabeiter dazu. Ich denke, es erfordert einfach eine Menge Einsatz, um den Mitarbeitern die Vorteile so einer Plattform zu verdeutlichen…

  4. Gravatar schimana.net » Wordpress als Blog-Plattform für ein Unternehmens-Intranet
    Am 23. April 2007 um 18:02 Uhr

    [...] sehr lesenswerte Beitrag von Stefan Macke darüber, warum er sich für Wordpress als Intranet-Blog in einem Unternehmen entschieden [...]

  5. Gravatar Frank Hamm
    Am 23. April 2007 um 18:03 Uhr

    Welche Version von LifeType hattest Du damals getestet?

    Seit der Version 1.1 gibt es die User data provider, darüber könnte ich mir ad hoc auch eine Möglichkeit für einen IP-Login mit einem Webservice vorstellen (bin allerdings auch nicht gerade ein Programmierfreak)

    Könntest Du noch etwas über die Anzahl der Mitarbeiter sagen (Größenordnung)? Danke!

  6. Gravatar erik
    Am 23. April 2007 um 18:03 Uhr

    Danke für die Antwort.

    Die Passivität der Mitarbeiter kann ich mir gut vorstellen. Die Studenten bei uns tuen sich teilweise ja schon schwer, obwohl sie es machen müssen. Freiwillig würden einige dafür wohl nicht die Tastatur unter die Finger nehmen.

  7. Gravatar Metty
    Am 23. April 2007 um 18:11 Uhr

    So ähnlich habe ich das bei uns im Betrieb mittlerweile für 4 Abteilungsblogs am laufen.
    Die Änderungen mit dem Tellerand musste ich z.B. weil die internen Netze keine Anbindung nach draussen haben.
    Die Auswahl der Authoren wurde sogar von einer Abteilung selber gewünscht.
    Interessant, da nicht jeder RSS nutzt bei uns, “get recent comments” in der Sidebar.
    Zum Thema Benutzerverwaltung:
    Gerade bei solchen Geschichten wünscht man sich wirklich ein Login für alles, und bietet sich da LDAP nicht an? Muss ich mich mal einarbeiten

  8. Gravatar Stefan
    Am 23. April 2007 um 18:18 Uhr

    @Frank: Es kann gut sein, dass sich bei LifeType inzwischen was getan hat. Ich weiß nicht mehr genau, warum das IP-Login damals (mit der zu der Zeit aktuellsten Version) nicht hingehauen hat. Ich glaube, ich konnte die Cookies nicht richtig setzen oder sowas. Jedenfalls hat LifeType nach meiner selbst programmierten IP-Anmeldung nie den Benutzer erkannt… Nun denn, mit Wordpress läuft’s ja nun. Zur Größe: Wir haben knapp über 150 Mitarbeiter.

    @erik: Jaja… das war damals bei der Einführung unseres Wikis auch ein riesiges Problem :( Aber mit der Zeit (und ein wenig Druck) setzt sich gute Software (bzw. das gute Konzept) dann doch durch. Und inzwischen ist zumindest das Wiki bei uns Werkzeug Nummer 1. Ich denke (und hoffe) mit den Blogs wird das ähnlich laufen.

  9. Gravatar Stefan
    Am 23. April 2007 um 18:25 Uhr

    @Metty: Ja nun, also RSS ist bei uns auch nicht gerade verbreitet ;) Aber so kann ich wenigsten die neuesten Beiträge und Kommentare in das “normale” Intranet (unter TYPO3) einbinden.
    Zum Thema LDAP: Habe auch gerade mal kurz gesucht. Da scheint es tatsächlich was zu geben… aber ich fahre glaube ich mit meiner TYPO3-Integration auch erstmal ganz gut.

  10. Gravatar Metty
    Am 23. April 2007 um 18:35 Uhr

    Gegoogelt hatte ich das auch schon.
    Aber muss mich generell mal einlesen bzgl. LDAP.
    Und ist leider auch nicht so einfach sowas bei uns durchzubocken.
    Evil SecPol ist das Zauberwort :-)

  11. Gravatar Martin
    Am 23. April 2007 um 18:35 Uhr

    Erstmal vielen Dank fuer den Artikel, der auch mir gerade zum Thema Multi-User und Typo3 etwas interessantes vermittelt hat. Aber eine Frage hab ich da noch zum Thema Authentifizierung:

    Da du ja die Anmeldung eh ueber Windows Startskripte machst, bleibt die Frage, warum du nicht die eingebaute NTLM Authentifizierung mit PHP benutzt? Das wuerde dir zumindest ersparen die Startskripte zu pflegen und wuerde die Benutzerkennung transparent durchreichen.

    Viele Gruesse

    Martin

  12. Gravatar Stefan
    Am 23. April 2007 um 18:50 Uhr

    @Martin: Mhh. Ganz ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass es sowas gibt :) Aber so ganz spontan denke ich mal, dass die Umsetzung eines IP-Logins in den verschiedenen Programmen (TYPO3, Wordpress etc.) einfacher umzusetzen ist (bzw. bereits vorhanden ist), als die Authentifizierung per NTLM (zumindest wenn ich mir das hier anschaue: Accessing NTLM secured resources with PHP). So wie ich das verstehe, muss ich doch nachdem ich z.B. Benutzernamen per NTLM ermittelt habe, trotzdem noch ein Login am entsprechenden System implementieren, oder nicht? Und da erscheint mir das Auslesen der IP-Adresse dann doch einfacher…

    Und zu den Startskripten: Es gibt bei uns nur ein zentrales Startskript für alle Benutzer, aus dem heraus dann der Webservice aufgerufen wird. Von daher ist die Pflege nicht allzu umfangreich.

  13. Gravatar Martin
    Am 23. April 2007 um 19:49 Uhr

    @Stefan: Ich bin mir nicht ganz sicher, weil meine Kenntnisse mit Typo3 nicht mehr wirklich aktuell sind, aber zumindest gibt es ein NTLM SSO Logon plugin. Fuer Wordpress bin ich mir nicht sicher, aber im Prinzip wuerde es ja dein IP basiertes Logon aendern.

  14. Gravatar Stefan
    Am 23. April 2007 um 23:08 Uhr

    @Martin: Also was ich bislang zum Thema NTLM-Authentifizierung gelesen habe, lässt mich eher an meiner Lösung festhalten. Man braucht das zusätzliche Apache-Modul, das nicht immer einwandfrei (mit älteren Browsern) arbeitet, und ich müsste noch zusätzliche Erweiterungen für meine anderen Anwendungen implementieren… das ist mir dann doch zuviel Aufwand :) Trotzdem danke für den Hinweis! Man weiß ja nie, wann man es mal brauchen kann…

  15. Gravatar www.alex-p-aus-k.de » Blog Archiv » del.icio.us Bookmarks - 20. April 2007 bis 24. April 2007
    Am 25. April 2007 um 02:55 Uhr

    [...] Stefan Macke » Blog Archiv » Wordpress als Blog-Plattform im Unternehmen – Liest sich gut. Evtl auch für mich interessant bei der Intranet-Entwicklung (via BasicThinking). [...]

  16. Gravatar Lesefutter und Aktionplan fürs Wochenende (KW 17-2007) at Lebensfreude pur
    Am 25. April 2007 um 07:48 Uhr

    [...] Mackes Artikel über den Einsatz von Wordpress als Blog-Plattform im Unternehmen. Eingesetzte Plugins, Software und Realisierung der Benutzerverwaltung mittels [...]

  17. Gravatar Intranet 2.0 » Stefan Macke
    Am 2. Mai 2007 um 09:50 Uhr

    [...] selbst habe ja in unserem Unternehmen ein Wiki, eine Blog-Plattform und ein “modernes” Intranet auf Basis von TYPO3 eingeführt. Man kann also sagen, dass wir [...]

  18. Gravatar Julixa
    Am 8. Juni 2007 um 14:09 Uhr

    Hallo Stefan,
    toller Artikel, schreibe gerade eine Diplomarbeit zu den (theoretischen) Einsatzmöglichkeiten von Blogs in der internen Unternehmenskommunikation und da ist es interessant wie die Praxis ausschauen kann.
    Aber eine Frage hab ich noch: Ist WordPress im Unternehmenseinsatz auch kostenfrei? Hab bisher nichts darüber gelesen, MT hat Lizensgebühren je nach Unseranzahl. Aber wenn WP eh nix kostet, wäre das doch schon ein entscheidenes Auswahlkriterium.

  19. Gravatar Stefan
    Am 8. Juni 2007 um 22:49 Uhr

    @Julixa: Hierzu ein kleiner Ausschnitt aus der “About”-Seite von Wordpress :)

    WordPress is an Open Source project [...] It also means you are free to use it for anything from your cat’s home page to a Fortune 5 web site without paying anyone a license fee.

  20. Gravatar Katrin
    Am 27. Juni 2007 um 11:19 Uhr

    Hallo,
    ich mache zur Zeit eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation und momentan überlegt mein Unternehmen, ob wir ein internes Blog zu Kommunikation zwischen Auszubildenden, Ausbildungsbeauftragten und Personalabteilung einführen sollen. Dabei ist es meine Aufgabe mich in dieses Thema einzuarbeiten. Nun stehe ich vor dem Problem der Technik, da ich ehrlich gesagt nicht viel damit am Hut hab und somit einen nicht wirklich guten Kenntnisstand habe.
    Meine Frage ist, ob mir vielleicht jemand sagen kann, ob es möglich ist ein internes Blog zu betreiben, auf das man vom persönlichen Rechner zuhause zugreifen kann und vorallem, ob dies wenn es möglich ist (wovon ich einfach mal ausgehe, sonst könnte ich meine Recherchen nun einstellen :-) ), ein nicht zu großes Sicherheitsrisiko darstellt??
    Ich hoffe, mir kann jemand weiter helfen!
    Gruß Katrin

  21. Gravatar Stefan
    Am 27. Juni 2007 um 13:41 Uhr

    Hallo Katrin!

    Den Zugriff von außerhalb der Firma auf ein internes Blog (Intranet etc.) zu gewähren stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Das ist nicht “mal eben” gemacht. Solltet ihr aber in eurem Unternehmen bereits einen Zugang (etwa per VPN) haben, kann hierüber sicherlich auch ein Blog aufgerufen werden.

    Eine weitere Möglichkeit wäre ein Blog im Internet, das so gesichert ist, dass nur eure Mitarbeiter Zugriff darauf haben.

    Du kannst mir gerne eine Mail schreiben, wenn du mehr Informationen brauchst…

  22. Gravatar Gernod
    Am 23. Oktober 2007 um 16:02 Uhr

    Hallo,

    ich melde mich etwas spät zu diesem Artikel, aber ich wollte fragen, nach welchen Arten von Blogsystem ich gehen sollte, wenn ich einen Blog für ein Intranet einrichten will. In dem Artikel ist ja die Rede von 3 verschiedenen Anbietern von Systemen, aber wie bist Du überhaupt auf diese gekommen? Es gibt ja viele Listen von Blog-Anbietern für öffentliche Blogs. Aber für interne Unternehmenszwecke habe ich mir schon die Finger wund gegoogelt. Am Ende bin ich immer wieder auf Deinem Blog gelandet :) Ich freue mich über jeden Hinweis.

    Grüße Gernod (Diplomand)

  23. Gravatar Stefan
    Am 23. Oktober 2007 um 18:01 Uhr

    Hast du schonmal hier geschaut: http://www.weblogmatrix.org/ ?
    Da solltest du schnell das für dich passende System finden. Und bei Detailfragen kannst du mir gerne mailen!

  24. Gravatar Milos
    Am 17. November 2007 um 14:21 Uhr

    Nice
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  25. Gravatar klip izle
    Am 10. Juli 2008 um 19:32 Uhr

    Ein schöner Artikel

  26. Gravatar Alex
    Am 19. August 2009 um 14:19 Uhr

    Danke für die ausführliche Infos.Die waren echt sehr nützlich für mich und natürlich für das Job.Tolle Seite.Danke.

  27. Gravatar Gregor
    Am 2. September 2009 um 23:50 Uhr

    Wollte mich ebenfalls hier verewigen und mich für den Beitrag bedanken.

  28. Gravatar Walter
    Am 23. September 2009 um 20:57 Uhr

    ein großes Lob an dich. Die Infos sind echt nützlich. Gut gemacht!

  29. Gravatar Hans
    Am 23. September 2009 um 21:03 Uhr

    das ist mal ne tolle Ausführung, hast du gut gemacht!

  30. Gravatar rinac
    Am 27. Oktober 2009 um 23:24 Uhr

    Hallo Stefan,
    das Thema bleibt aktuell … Ich würde gerne in unserem Unternehmen (rund 300 Beschäftigte) ein Blog für die interne Kommunikation der Mitarbeitervertretung einrichten, weil mir die Funktionen von Wordpress etwa dafür ziemlich gut geeignet erscheinen und ich hoffe, das auch als Laie gut selbst managen zu können (ohne permaneneten Einsatz von externen, sprich teuren Programmierern). Wie gesagt, ich bin Blog-Laie, daher meine vielleicht etwas naive Frage: Gibt es eine Blogsoftware (vielleicht Wordpress?), die sich halbwegs unproblematisch in ein vorhandenes Intranet/Mitarbeiterportal einbinden lässt, also ausschließlich dort für die Kollegen und nicht für alle Welt im Internet lesbar ist? oder gäbe es alternativ einen Internet-Blog-Anbieter, bei dem sich die Mitleser (und -schreiber) auf die Angehörigen eines Unternehmens beschränken lassen und bei dem auch interne Daten (z.B. Protokolle, Diskussionen) hinreichend sicher aufgehoben sind? Oder kann man letzteres vergessen? Hoffe, du kannst mir helfen,

    viele Grüße
    rinac

  31. Gravatar Stefan
    Am 28. Oktober 2009 um 17:38 Uhr

    @rinac: Klar lässt sich Wordpress auf einem Intranet-Server installieren. So habe ich es auch gelöst. Dann habt ihr volle Zugriffskontrolle. Wordpress ist sehr einfach zu konfigurieren, aber ein wenig Hilfe von Seiten der IT (und des Web-Admins) wird wohl nötig sein.

  32. Gravatar rinac
    Am 29. Oktober 2009 um 21:48 Uhr

    Das klingt ja schon mal sehr gut … Wird mich argumentativ hoffentlich voranbringen ;-) Vielen Dank für den Hinweis!

  33. Gravatar ATC
    Am 19. November 2009 um 10:48 Uhr

    auch wir überlegen in Zukunft WP einzusetzen – danke!

  34. Gravatar gewicht zulegen
    Am 28. November 2009 um 00:59 Uhr

    echt gut beschrieben. hab den artikel gleich mal gebookmarkt.

  35. Gravatar Hans
    Am 16. Dezember 2009 um 18:54 Uhr

    Immer mehr Unternehmen setzen Wordpress ein.

  36. Gravatar Stefan
    Am 7. Juli 2010 um 14:22 Uhr

    mir ist immer noch nicht ganz klar wozu Wordpress eigentlich gut ist, könnte mir jemand darrüber mal eine kurze prägnante Beschreibung geben?

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