StudiVZ als Werbeplattform

Na endlich ist es offiziell: Das StudiVZ kann bald als größte Werbeplattform Deutschlands (oder so) starten 😀 Die Holtzbrink-Gruppe hat das Studentenverzeichnis für die kleine Summe von „irgendwo zwischen 50 und 100 Millionen Euro“ erstanden. Wie heise.de uund SPON berichten, soll schon bald mit der Werbe-Offensive im StudiVZ begonnen werden.

Ist klar: Eine bessere Plattform für individuelle Werbung in der Zielgruppe der 16-30-jährigen (kaum zu glauben, aber auch zahlreiche „Nicht-Studenten“ tummeln sich im StudiVZ ;)) gibt es wohl nicht. Wenn man sich mal anschaut, was die Leute so über sich preisgeben, wird mir ganz schummerig. Da stehen Handynummer und Anschrift quasi direkt neben den persönlichen Vorlieben hinsichtlich Musik, Ernährung etc. Eine kleine SQL-Abfrage dürfte reichen, um alle 20-jährigen in Stuttgart mit Vorlieben für italienisches Essen zu ermitteln…

Gut, dass ich mich niemals (offiziell ;)) im StudiVZ angemeldet habe. In den ersten Monaten hatte ich tatsächlich mit dem Gedanken gespielt…

Über uns Stefan

Polyglot Clean Code Developer

2 Kommentare

  1. Interessant, was man hier so über Umwege erfährt…, naja scheiß drauf … mal abwarten wie das mit der Werbung so laufen wird… 😉

  2. Ich habe das glaube ich ein wenig überzogen… aber nach den ganzen Geschichten über das StudiVZ in letzter Zeit (Stalker, Sicherheitsprobleme etc.) könnte ich mir durchaus vorstellen, dass jetzt die große Werbeoffensive kommt 🙁
    Naja, solange man „nur“ eine verseuchte E-Mail-Adresse dadurch bekommt und schlau genug war, keine weiteren Daten (Handy, Anschrift etc.) preiszugeben, geht es ja noch…

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